Fokus Stacking

 

Fokus Bracketing (die Aufnahmetechnik) bzw. Fokus Stacking (die Bearbeitungstechnik) ist keine neue Erfindung von mir. Die Technik findet schon lange im Makro Bereich (über Wasser) und auch in der Landschaftsfotografie Anwendung. Ich beschäftige mich erst seit ca. einem Jahr damit etwas intensiver. Inspiriert von einem Sigma News Letter, in dem ein Fotograf seine Stacking Aufbnahmen vorstellete, war ich besessen davon, es ihm nachzueifern. Schnelle Ernüchterung machte sich breit, als ich feststellte, dass das gar nicht so einfach ist. Aber, so schnell gebe ich nicht auf. Ich las mich ein, erweiterte meine Ausrüstung, und probierte. Die Ergebnisse sind nicht schlecht. Oder?? Über ein Kommentar oder Kritik würde ich mich freuen.

Zur Ausrüstung. Da ich in keinem Artikel, weder in Zeitschriften, noch im Internet, brauchbare Informationen zur notwendigen Ausrüstung fand, ein, zwei Worte zu meiner.

Kamera   : Nikon D500 (Cropfaktor 1,5)

Objektiv   : Sigma 105mm Makro + 3 x Zwischenring (36mm, 20mm, 12mm)

Dazu ein Stativ, ein echt günstigen Makroschlitten und ein Fernauslöser.

 

Und los geht's. Eines kann ich Euch aber jetzt schon sagen. Das schwierigste an der Sache ist, dass die Tiere während der Aufnahmezeit still halten. Das treibt einem zum Wahnsinn und erfordert Geduld. Viel Geduld. Was man ab und zu liest ist das Wort Kühlschrank. FINGER WEG. DAS IST TIERQUÄLEREI.

Ich empfehle Euch früh morgens auf Pirsch zu gehen. Hebt den ein oder anderen Stein im Garten oder Wald, und ihr findet ruhigere Gesellen.

 

Zu den Aufnahmen. Jedes der Bilder besteht im Schnitt aus ca. 45 Aufnahmen. Jede Aufnahme für sich hat einen Schärfebereich von deutlich weniger als einem Millimeter. Viel mehr ist auch bei minimaler Blende 22 nicht rauszuholen. Danach werden die Aufnahmen gestackt.

 

Weitere Infos folgen...