Es war eine Reise in drei Akten. Zuerst Singapur. Immer eine Reise wert. Mit drei weiteren Pärchen machten wir die
Metropole unsicher. Danach ging es mit dem Hausboot auf einem Fluss durch den Dschungel auf der Suche nach Orang-Utans. Für mich das absolute Highlight der Reise. Zum einen das dahin tuckern mit dem
Hausboot, zum anderen das Beobachten dieser faszinierenden Menschenaffen. Die Stars der Manege waren natürlich die Kleinen. Mit ihren abstehenden Haaren, zu süß…
Der Abschluss fand auf Nabucco statt. Und hier bin ich zweigeteilt. Die Insel ist sensationell. Wirklich toll. Die Gastfreundschaft ist grandios. Von allen, egal ob Diveguides oder Küchenpersonal.
Die Bungalows sind ein Traum. Hier die Empfehlung unbedingt die Bungalows mit Meerzugang nehmen. Und dann kommen wir zum Tauchen. Die Riffe sind in Top Zustand was den Korallenbewuchs angeht. Auch
zum Schnorcheln der Hammer. Aber Fischbestand ist traurig. Am Kanaleingang gibt es zwar einen Standorttreuen riesigen Barrakuda Schwarm aber sonst wird es dünn. Auf den Malediven würden sich hier 40
Grauhaie die Hand bzw. Flosse schütteln. Hier sind es mit viel Glück 3-4. Ansonsten sucht man größeres vergebens. Schildkröten trifft man an einigen Tauchplätzen öfters, allerdings sehr scheu. Hin
und wieder mal segelt ein verirrter Adlerrochen vorbei, und das war‘s. Echt schade. Denn in Kombination mit der Insel und der Möglichkeit auf Borneo auch mit Überwassertouren für tolle Abwechslung zu
sorgen, wäre es ein Traumziel zum erschwinglichen Preis.
Dennoch blicken wir auf eine wunderschöne Reise zurück, bei der die Meisten voll auf Ihre Kosten gekommen sind.